Seilspringen – fünf Sprungvarianten

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Seilspringen ist bei fast jedem von uns mit Kindheitserinnerungen verbunden: Man schnappte sich das Seil und hüpfte – ohne auch nur annähernd an ein Workout zu denken – wie wild drauflos. Wer jetzt zum Seil greift, merkt schnell: Die kindliche Leichtigkeit ist dahin: Die Koordination von Händen und Füßen will nicht mehr so recht gelingen und die Puste geht schon nach ein paar Sprüngen aus. Höchste Zeit, wieder in Schwung zu kommen, denn Seilspringen kann ein sehr effektives Workout sein: Es stärkt die Beinmuskulatur und formt die Schultern, schult die Koordination und trainiert das Herz-Kreislauf-System. Zusätzlich verbrennt ihr pro Stunde in etwa 750 Kilokalorien. Ein gutes Sprungseil bekommt ihr schon ab sechs Euro im Sportgeschäft. Wir haben für euch fünf unterschiedliche Sprungvarianten zusammengestellt, damit ihr schnell wieder in den „Seilspring-Modus“ kommt. Also raus ins Grüne und los geht’s.

1. Normales Seilspringen – zum Aufwärmen
Das einfache Springen wird auch als „Easy Jump“ bezeichnet. Dabei ist es wichtig, dass ihr nicht höher springt als nötig. Der Oberkörper ist aufrecht und die Oberarme liegen eng am Körper an. Der Winkel zwischen Oberarm und Unterarm beträgt etwas mehr als 90 Grad. Die Knie sind beim Springen leicht gebeugt. Das Seil hat bei jedem Durchschlag Bodenkontakt.

2. Skier – Seilschwingen im Slalom
Diese Sprung-Variante ist schon etwas schwieriger: Ihr springt mit den Beinen links und rechts versetzt. Die Füße und Knie bleiben dabei immer parallel zueinander. Die Arme werden wie beim normalen Seilspringen geschwungen. Achtung: Die Stolpergefahr steigt.

3. Knees Up – bringt euch richtig ins Schwitzen
Bei dieser Übung kommt euer Kreislauf ordentlich in Schwung. Hebt beim Springen eure Knie so hoch wie möglich zum Oberkörper. Dieser bleibt aufrecht mit einer leichten Vorlage. Beginnt vorsichtig, die Sturzgefahr steigt von Übung zu Übung.

4. Easy Jump left and right – bringt Abwechslung ins Springen
Diese Sprungvariante ist eine tolle Alternative für alle, die Abwechslung wollen, sich aber noch nicht so viel zutrauen. Bei dieser Übung lauft ihr locker auf der Stelle. Der linke und der rechte Fuß berühren beim Laufen abwechselnd den Boden. Das Springseil schwingt ihr locker unter den Füßen durch.

5. Criss Cross – die Übung für Fortgeschrittene
Diese Variante erfordert etwas Geschick: Das Besondere an dieser Übung ist, dass ihr die Hände beim Springen überkreuzt. Immer wenn sich das Seil über eurem Kopf befindet, bilden eure Arme ein X. Probiert es einfach aus, mit ein bisschen Übung werdet ihr zum Springseil-Profi.

Weitere Tipps für eine gesunde Lebensweise findet ihr auf dem tri.balance Magazin.