Wissenschaftliche Ansätze: Übersäuerung

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Der Säure-Basen-Haushalt ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Die einen sind davon überzeugt, die anderen stellen sich bewusst dagegen – dazwischen gibt es wenig. Auch in den sozialen Netzwerken werden wir häufig gefragt, ob es wissenschaftliche Studien über Basenpulver gibt. Wir beschäftigen uns natürlich schon lange damit und sammeln alles, was uns als seriöse und wichtige Quelle erscheint. Darum haben wir unsere wissenschaftlichen Ansätze und Belege in einem Artikel für euch zusammengefasst. Im zweiten Teil findet ihr übrigens auch einige Studien und Tests, die die Wirkung des Säure-Basen-Gleichgewichts und die Inhaltsstoffe Natriumcitrat und Natriumhydrogencarbonat untersuchen, die auch in den tri.balance Basenprodukten enthalten sind. Außerdem gibt es zum Schluss einen kleinen Einblick, warum wir uns seit 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigen und was uns antreibt. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen, auf die wir uns beziehen, findet ihr anschließend auch in der Quellenübersicht. Wir starten mit dem Säure-Basen-Haushalt im Allgemeinen:

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Grundlagen

des Säure-Basen-Haushalts

Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Mediziner mit den Funktionen von Säuren und Basen im Stoffwechsel. Dass Säuren und Basen im menschlichen Organismus vorhanden sind, konnte nachgewiesen werden. Ob die Balance zwischen diesen beiden Stoffen allerdings für die Gesundheit bzw. für die Ursache von Krankheiten verantwortlich waren, wurde kritisch gesehen. Als der Medizinstudent Joseph Black das Kohlendioxid entdeckte und damit einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Stoffwechsels leisten konnte, legte er die Basis für das heutige Verständnis des Säure-Basen-Haushalts.

Der Stoffwechsel generiert große Mengen an Säure – vor allem eben Kohlendioxid. Die Konzentration wird über die Atmung konstant gehalten und erzeugt dadurch keine Belastung des Stoffwechsels. Bei einem normalen Stoffwechsel sind schwefelhaltige Aminosäuren und organische Phosphate weitere Säurequellen. Sie werden über die Niere ausgeschieden.

Eine Säure ist chemisch gesehen durch positiv geladene Wasserstoff-Ionen (H+) und eine Base durch Hydroxid-Ionen, also negativ geladene OH-Gruppen (OH-), gekennzeichnet. Chemiker nennen die Verbindung, in denen ein Wasserstoff- und ein Sauerstoff-Ion miteinander verbunden sind auch Hydroxylgruppe. Befinden sich mehr Wasserstoff-Ionen in einer Lösung, reagiert sie sauer. Misst man dagegen mehr Hydroxid-Ionen, ist sie basisch.

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Konstanthaltung

des pH-Werts und Blutpufferung

Wir sprechen häufig vom pH-Wert des Urins, z.B. um eine Übersäuerung mit unseren pH-Teststreifen zu messen. Bei der wissenschaftlichen Betrachtung geht es um den pH-Wert im Blut, der deutlich weniger Schwankungen aufweist wie der Urin-pH. Dass der pH-Wert im Blut, der durch Puffer zwischen den Werten von 7,36 und 7,44 konstant gehalten werden muss, ist laut Prof. Dr. Wolfgang Marktl für die Zellfunktionen und physiologischen sowie biochemischen Vorgänge im Organismus unerlässlich.

Der pH-Wert des Bluts muss rund um den Zentralwert 7,4 konstant gehalten werden. Bei Schwankungen von über 0,5 wird es für den Organismus lebensbedrohlich. 1908 wurden die Mechanismen zur Konstanthaltung des pH-Werts im Blut erstmals nachgewiesen. Der amerikanische Mediziner Lawrence Henderson stellte damals die Puffergleichung auf, um zunächst mit einer Hypothese und einem Versuch das Phänomen der Konstanz des Säuregehalts im Blut mathematisch zu beschreiben. 1916 wurde sie von Kurt Hasselbach in die logarithmische Version umgeformt.

Puffergleichung nach Hasselbach (1916)

pH = pK + log[A-]/[HA]

Voraussetzung für die Pufferwirkung ist, dass die Säure auch im Neutralbereich noch gebundene Protonen an die Lösung abgeben kann, die Base im Gegenzug die Aufnahme von Protonen nicht verloren hat. Bei starken Säuren und Basen wie z.B. Salzsäure oder Natronlauge funktioniert das nicht, darum sind sie als Puffersubstanzen nicht geeignet.

Die am höchsten konzentrierte Puffersubstanz außerhalb der Zelle ist das Hydrogencarbonation, auch bekannt als Bicarbonat. Die zugehörige Säure ist das Kohlendioxid selbst. Rein physiologisch kann zur Beschreibung des Säure-Basen-Haushalts das Verhältnis der Konzentration von Protonen, der Bicarbonationen und des Partialdrucks des Kohendioxids als Puffergleichung angewendet werden.

Säure und Basen im Organismus

metabolisierbar und nicht-metabolisierbar

Es gibt verschiedene Säuren und Basen im Organismus: Kohlensäure, metabolisierbare Säuren und Basen und nicht-metabolisierbare Säuren und Basen. Metabolisierbare Säuren und Basen werden über die Nahrung aufgenommen oder über den Stoffwechsel gebildet und können bei einem stoffwechselgesunden Organismus auch wieder über den Stoffwechsel abgebaut werden. Die nicht-metabolisierbaren Säuren und Basen entstehen ebenfalls durch die Nahrung oder sind ein Stoffwechselprodukt. Allerdings können sie im Vergleich zu den metabolisierbaren Säuren nicht über den Stoffwechsel abgebaut werden. Sie werden über die Niere ausgeschieden.

Der Säure-Basen-Haushalt

Seine Auswirkungen in der Kritik

Kritiker sind sich durchaus bewusst, dass es Säuren und Basen im Organismus gibt und der Säure-Basen-Haushalt bzw. das Säure-Basen-Gleichgewicht für den Ablauf von lebenswichtigen Prozessen verantwortlich ist. Meist werden zwei Fragen gestellt:

  1. Kann eine Übersäuerung tatsächlich zu Symptomen wie Gelenkschmerzen, Migräne und Muskelkrämpfe führen?
  2. Warum sollte der Körper den Säure-Basen-Haushalt nicht alleine wieder ausgleichen können?

Tests

zur Wirkung von Basenpräparaten

Das tri.balance Basenpulver und die Basentabletten sind Mineralstoffmischungen auf Basis von Natriumcitrat und Natriumhydrogencarbonat. Wir haben verschiedene Studien gefunden, die die Wirkungen von Natriumcitrat und Natriumhydrogencarbonat testen und die Auswirkungen von stark säurebildender Ernährung beschäftigen. Die Studien wurden mit einer zu geringen Zahl an Testpersonen durchgeführt, um repräsentativ zu sein. Das ist leider einer der häufigsten Gründe, warum Studien zum Säure-Basen-Haushalt nicht wissenschaftlich anerkannt werden. Wir stellen euch die Testreihen gerne vor, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

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Studie 1

zu den Effekten der Einnahme von Natriumcitrat beim Sport

2004 testet das British Journal of Sports Medicine 37 die Effekte von Natriumcitrat an 17 männlichen, gut trainierten Hochschulläufern. Ihnen wurde zwei Stunden vor einem 5-Kilometer-Lauf Natriumcitrat und Placebos verabreicht. Die Probanden der Natriumcitrat-Gruppe bekamen 0,5 Gramm Natriumcitrat pro Kilogramm Körpergewicht in einer 1-Liter-Lösung verabreicht. Die Placebo-Gruppe nahm dieselbe Menge an aromatisiertem Wasser zu sich. Bei der Zeitmessung war die Citrat-Gruppe schneller als die Placebo-Probanden (1153,2 (74,1) bzw. 1183,8 (91,4) Sekunden, p = 0,01). Die Laktatkonzentration in den anschließend abgenommenen Blutproben war in der Citrat-Gruppe höher (11,9 (3,0) v 9,8 (2,8) mmol / l, p <0,001), die Glucosekonzentration niedriger (8,3 (1,9) v 8,8 (1,7) mmol / l, p = 0,02) als bei den Placebo-Probanden. Außerdem wurden Zellvolumen und Hämoglobin vor und nach dem Lauf miteinander verglichen. Die Natriumcitrat-Einnehmer wiesen ein niedrigeres Zellvolumen und einen geringeren Hämoglobinspiegel als die Placebo-Einnehmer auf. Das British Journal of Sports Medicine kommt zum Fazit, dass die Einnahme von 0,5 Gramm Natriumcitrat pro Kilogramm Körpermasse eine bessere Leistung bei einem 5-Kilometer-Lauftest von gut trainierten Läufern der Hochschule hervorruft.

Studie 2

zur Häufigkeit der Einnahme von Natriumhydrogencarbonat

The Journal of sports medicine and physical fitness 41 beschäftigte sich 2001 mit der Frage, wie sich die akute und chronische Einnahme von Natriumhydrogencarbonat, das auch in unserem tri.balance Basenprodukten enthalten ist, auf die anaerobe Leistung beim Sport auswirkt. Acht männliche Testpersonen nahmen NaHCO3 in einer Dosis von 0,5 Gramm pro Kilogramm (-1) Körpergewicht auf – entweder akut oder chronisch über einen Zeitraum von sechs Tagen. Es wurde geprüft, ob es bei 90 Sekunden maximaler Anstrengung auf dem Ergometer (Fitness-Fahrrad) Unterschiede in der Performance zwischen den beiden Gruppen gibt.

Nach der Erstkontrolle wurden die Probanden zufällig einer Akuten- und einer Chronischen-NaHCO3-Einnahme-Gruppe zugeordnet. Die Gruppe der Akuten-Einnehmer wurden am ersten Tag und am nächsten Tag getestet. Die Chronischen-Einnehmer machten ebenfalls einen Test am nächsten Tag der Einnahme sowie nach sechs Tagen kontinuierlicher Hydrogencarbonat-Aufnahme. Nach zehn Tagen Ruhe wiederholten die Testgruppen den Ablauf der jeweils anderen Gruppe. Die Probanden gaben täglich sowie vor und nach dem Training Blutproben ab, die auf den pH-Wert, den Basenüberschuss sowie auf Hydrogencarbonat, Sauerstoffpartialdruck, Kohlendioxidpartialdruck, Natrium, Kalium und Laktat untersucht wurden. Die Ergebnisse der chronischen und der akuten Einnahme-Gruppe zeigten signifikante Unterschiede auf (p <0,001 bzw. p <0,05). Bei einer hohen Intensität ist die langfristigere Einnahme deutlich effektiver als eine akute Einnahme von Natriumhydrogencarbonat.

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Studie 3

zu den Auswirkungen von säurehaltiger Ernährung

Das American College of Nutrition hat 2006 die Wirkungen von säurehaltiger Ernährung auf den Knochenabbau untersucht. Die Testgruppe waren vierzig gesunde Männer und Frauen im Alter 50+. Zu Beginn wurden Ihnen Fragen zum Ernährungsverhalten gestellt. In elf Fragen sollten die Testpersonen Angaben zu ihrer üblichen diätetischen Proteinzufuhr und ihrer Kalziumaufnahme machen, um herauszufinden, ob die Menge von 0,75 Gramm diätetischem Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag machen sowie die Kalziumaufnahme von 1000 Milligramm pro Tag gegeben ist. Keiner der Probanden nahm Östrogen, Glucocorticoide, Insulin oder harntreibende Stoffe zu sich. Ebenso hatte keiner eine bekannte Störung des Kalzium- oder Knochenstoffwechsels. Neben DXA-Scans (Knochendichtemessung) wurden Blut- und Urintests durchgeführt. Die Probanden wurden ausgeschlossen, wenn sie bei der Knochendichtemessung einen Oberschenkelhals Z-Wer von 2.0 (Abweichung), ein 24-Stunden-Urin-Calcium von 300 Milligramm oder abnorme Leber- oder Nierenfunktionstests hatten.

Ein Teil der Testpersonen erhielt Fleisch, Gemüse und Obst. Der andere Teil die gleiche Menge an Fleisch, aber mit Getreide statt Gemüse und Obst. 60 Tage lang hielten sich die Probanden an einen Ernährungsplan mit 0,75 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Die Portionen von Obst und Gemüse enthielten eine so hohe Menge an Basen, dass sie die Säurebelastung neutralisieren sollten. Die Getreide-Probanden hatten säurebildende Beilagen. Beide Gruppen erhielten zusätzlich 600 Milligramm Kalzium und Vitamin D3.

Ausgewertet wurde anhand von Blut- sowie 24-Stunden-Urintests. Das Ergebnis: Ernährungsweisen, die einen höheren Säuregehalt im Urin aufweisen, bewirken schon nach 60 Tagen einen sichtbaren Knochenabbau und eine erhöhte Kalziumausscheidung.

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Schulmedizin

versus basische Ernährung, Säure-Basen-Balance und Basenpulver

Wer unsere wissenschaftlichen Ansätze zum Säure-Basen-Haushalt fleißig gelesen hat, stellt fest: Es gibt keine repräsentativen Studien, aber es gibt auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen körperlichem Wohlbefinden und dem Säure-Basen-Haushalt. Denn auch Schulmediziner, die sich auf mangelnde wissenschaftliche Belege beziehen und dem Säure-Basen-Gleichgewicht nicht die Bedeutung zumessen, die es aus unserer Sicht verdient hat, sagen: Basische Ernährung tut dem Körper gut. Wer sich zu 80 Prozent aus basenbildenden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und nur zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch und Milchprodukte ernährt, lebt auf Dauer gesünder.

Unsere Überzeugung

40 Jahren Erfahrung mit dem Säure-Basen-Haushalt

tri.balance wurde vor 40 Jahren vom Physiotherapeuten und Chiropraktiker Erwin Schrecker entwickelt. Bei seiner täglichen Arbeit in seiner Praxis wurde er häufig mit Symptomen wie Muskel- und Gelenkschmerzen, aber auch Migräne und Schlafmangel konfrontiert. Er hat gemerkt, dass hinter den Beschwerden mehr stecken muss und ist bei seiner Recherche auf den Säure-Basen-Haushalt gestoßen. Zusammen mit Experten hat Schrecker sein bis heute wohl gehütetes Geheimrezept für das tri.balance Basenpulver entwickelt. Eine Mineralstoffmischung auf Citrat- und Carbonatbasis mit organisch gebundenem Zink. Die enthaltenen Mineralstoffe sind Kalium, Calcium und Magnesium – kein Zucker, keine Füllstoffe, keine Laktose – reine Mineralstoffe. Zuerst verkaufte er das Basenpulver nur an seine Patienten. Als sie eine signifikante Verbesserung ihres Wohlbefindens feststellten, wurde tri.balance weiterempfohlen und war bei vielen Physiotherapeuten ein Geheim-Tipp.