Selbstfindungsreise in der kalten Jahreszeit!

Schneeflocken bedecken den Boden und beim Ausatmen an der frischen Luft bilden sich kleine Wölkchen. Die gemütliche Zeit des Jahres ist gekommen. Jetzt heißt es: Zeit nutzen und sich mit sich selbst beschäftigen! Unsere Selbstfindungs-Tipps möchten wir gerne mit dir teilen.

Sich selbst finden und erkennen, was einen glücklich macht – viele Menschen sehnen sich genau danach, um ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen. Eine Selbstfindungsreise musst nicht heißen, dass du mit Rucksack und Jutebeutel durch Nepal oder den venezuelischen Dschungel reist. Das funktioniert auch in den eigenen vier Wänden. Aber was bedeutet es eigentlich zu sich selbst zu finden? Jemand, der sich selbst gefunden hat, ruht in sich, ist mit sich

und seinem äußeren Erscheinungsbild zufrieden und vertraut auf die eigenen Fähigkeiten. Außerdem ist man stolz auf sich und den bisherigen Lebensweg. Gerade in Zeiten von Instagram & Co. erwecken viele Personen den Anschein, das perfekte Leben zu haben. Oft gibt man nicht gerne zu, dass auch mal etwas nicht perfekt läuft. Um zu sich selbst zu finden, ist der erste Schritt, diese Maske abzulegen und mit sich und dem eigenen Leben zufrieden zu sein.

Tipp 1

Halte inne und komme zur Ruhe

Es ist wichtig, dass du zur Ruhe kommst, um zu erkennen, was du dir für dein Leben wünschst. Im hektischen Alltag ist das nicht einfach. Der erste Schritt auf diesem Weg: Auf die Stopp-Taste drücken und einfach mal durchatmen. Ob in der Natur oder zuhause ist ganz egal – Hauptsache du bist nicht abgelenkt. Atme tief ein und stelle dir selber die Fragen: was denkst du gerade, was spürst du und wie fühlt es sich an, einfach mal nichts zu tun? Das kann am Anfang etwas schwierig sein, denn dein Bewusstsein ist es gewöhnt abzuschweifen, um sich so zu beschäftigen.

Tipp 2

Finde Glück in dir selber

Materielle Dinge können dich kurzfristig glücklich machen. Ob du langfristig glücklich bist, hängt aber nicht von Dingen ab und auch nicht von anderen, sondern nur von dir selbst. Vielleicht hast du das Sprichwort schon mal gehört: Man muss sich erst selber lieben, bevor man andere lieben kann. In dieser Aussage steckt viel Wahrheit. Denn wenn du mit dir im Reinen bist, erwartest du nicht, dass dich jemand anderes glücklich macht.

Dieser Prozess kann dauern, genau wie die Selbstfindung an sich. Nimm dir zum Beispiel ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe deine schönsten Momente auf. Warum waren diese Momente besonders schön? Was hast du in diesen Momenten gedacht und gefühlt? Was sagen diese Momente über dich und deine Persönlichkeit aus? In diesem Prozess ist vor allem der Wille wichtig, über sich selbst lernen zu wollen.

Tipp 3

Finde deine Stärken und Schwächen

Nachdem du deine schönsten Momente vor dir liegen hast, geht es nun zum nächsten Schritt. Nimm dir einen neuen Zettel und schreibe deine Stärken und Schwächen auf. Siehst du irgendeine Verbindung zwischen dieser Liste und deinen schönsten Momenten?

Wenn ja, wie hängt das alles zusammen? Nimm dir einen Augenblick Zeit und setze dich mit deinen Stärken und Schwächen auseinander. Bist du zufrieden mit ihnen oder willst du in Zukunft etwas daran ändern?

Tipp 4

Übernimm Verantwortung für dein Leben

Um zu dir selbst du finden, ist es wichtig, dass du dein Leben in die Hand nimmst. Denn du kannst es so gestalten, wie es dir gefällt. Dazu musst du dir zunächst ein Selbstbild zeichnen. Keine Sorge, das kann auch metaphorisch gemeint sein. Nimm deine Listen aus Tipp 2 und 3 und mach dir Gedanken darüber, was dich ausmacht. Welchen Einfluss hast du auf dein Umfeld und was willst du auf der Welt hinterlassen? Was macht dir Spaß? Schreibe alles ohne Hemmungen nieder.

Tipp 5

Löse dich von alten Strukturen

Nun bist du an einem Punkt angelangt, an dem es dir sicher schon einfacher fällt, deine Gedanken und Gefühle nach innen zu richten. Damit du dich von alten Strukturen lösen kannst, musst du Neues schaffen. Stelle dir dabei die Frage: Was willst du in den nächsten Monaten oder Jahren erreichen? Siehst du diese Überlegungen schwarz auf weiß,

hast du ein Ziel vor Augen und es fällt dir leichter, daraus konkrete Ideen zu entwickeln. Du kannst dir auch überlegen, was dich wirklich interessiert. Und wenn du dir nicht ganz sicher bist: Traue dich neue Hobbies auszuprobieren! Es braucht Zeit, um dich selber, deine Individualität und Vorlieben kennenzulernen.

Tipp 6

Habe Vertrauen in dich selbst

Lerne auf dein Bauchgefühl zu hören. Deine Intuition hat meistens Recht. Umso mehr du deine Wahrnehmung für dich selbst und dein Inneres geschult hast, desto lauter und klarer wird diese innere Stimme. Du musst dir immer vor Augen halten: Meinungen gibt es wie Sand am Meer, aber keiner kennt dich so gut wie du dich selbst.

Tue das, was dir guttut und dein persönliches Wachstum fördert.Es ist ganz normal, sich Gedanken darüber zu machen, was andere Menschen in deinem Umfeld über dich denken. Um sich selbst zu finden, gehört aber auch dazu, mit Meinungen anderer umzugehen und diesen nicht zu viel Beachtung zu schenken.

Selbstfindung ist ein Prozess, der Zeit braucht. Nicht nur das Endergebnis, sondern vielmehr der Weg zur Selbstfindung ist das Entscheidende. Es ist nicht immer einfach, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und

sich mit den eigenen Gefühlen und Gedanken zu konfrontieren. Wir hoffen, dass unsere Tipps dir bei diesem Prozess helfen und du dich auf den Weg begeben kannst, dich selbst noch besser kennenzulernen.