Wie man das Kantinenkoma bewältigen kann

470
0
Share:

Jeder kennt die Situation: Man kommt aus der Mittagspause, setzt sich an den Arbeitsplatz und denkt sich: „Jetzt ein Schläfchen“. Nach dem Mittagessen kommt das gut bekannte Mittagstief, Motivationsloch, Kantinenkoma und wie auch immer man es nennen mag. Es fällt uns einfach schwer in die Gänge zu kommen. Was kann man also dagegen tun?

Um das zu klären, müssen wir erst einmal ein Auge darauf werfen, was das Tief überhaupt auslöst. Der Körper benötigt nach dem Essen viel Energie für den Verdauungsvorgang und drosselt sie daher in anderen Körperbereichen. Dadurch wird nicht mehr so viel Sauerstoff transportiert und man wird müde. Der Übeltäter ist also die Verdauung.

Was können wir gegen das Mittagstief tun?

Vor allem können wir lenken, wie viel und wie intensiv unser Körper überhaupt verdauen muss. Üppige und fettige Gerichte sorgen für eine starke Verdauung und machen daher müde. Optimal sind stattdessen viel Gemüse mit ein wenig Vollkorn-Beilage oder Hülsenfrüchte. Dies sorgt für einen langsamen, aber konstanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, überfordert unsere Verdauung nicht und macht lange satt. Falls dann doch das Schnitzel zum Mittag siegt, hilft vor allem Sauerstoff und Bewegung. Ein Spaziergang bringt nicht nur Schwung in den Darm, sondern macht auch den Kopf frei. Bevor alle Stricke reißen kann auch ein 20-minütiger Power-Nap eingelegt werden.