Fit im Urlaub: Schwimm-Tipps

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Schwimmen ist der ideale Urlaubssport für alle, die es ans Meer, an den See oder den Pool zieht. Denn eine Stunde Brustschwimmen verbrennt rund 500 Kalorien, Kraulen sogar bis zu 800 Kalorien. Je kühler das Wasser ist, desto mehr Energieaufwand hat der Körper. Außerdem gilt Schwimmen als eine der Top-Sportarten für eine definierte Figur – und macht nebenbei auch noch Spaß.

Das Seepferdchen ist schon ein paar Jahrzehnte her? Kein Problem, denn mit unseren Schwimmtipps kommt ihr schnell wieder in die richtige Bewegung rein:

Gelernt ist gelernt

Tipps für Brustschwimmer

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Brustschwimmen ist die beliebteste Technik bei Hobbyschwimmern. Um in einen sportlichen Rhythmus zu kommen, müssen Bein- und Armschlag richtig koordiniert werden. Und zwar idealerweise im Wechsel: Während die Arme gestreckt sind, bewegen sich die Beine in Richtung Po. Sind die Beine gestreckt, ziehen die Arme zurück zum Körper.

Mit dem Wasser verbinden: Spannt eure Rumpfmuskulatur an und legt euch so flach wie möglich ins Wasser. So reduziert ihr den Widerstand und erhöht gleichzeitig die Geschwindigkeit. Sobald ihr in der Gleitphase seid, eure Arme gestreckt sind und nach außen geführt werden, solltet ihr auch mit dem Kopf unter Wasser sein. In der nächsten Phase, wenn ihr Hände und Ellenbogen vor euch zusammendrückt, hebt ihr den Kopf und atmet.

Für die Schnellen

Tipps für Kraulschwimmer

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Kraulen ist der schnellste Schwimmstil und oftmals gar nicht so schwer, wie es anfangs aussieht. Der Arm wird so weit wie möglich nach vorne gestreckt und vor dem Kopf ins Wasser getaucht. Den Ellenbogen leicht beugen und den Arm dann unter dem Körper durchziehen – die Bewegung hat eine S-Form. Kurz vor Ende der Druckphase im Gleiten zieht ihr den Arm wieder nach vorne, bis die Hand in etwa auf der Höhe eures Beckens ist. Die Beine sind gestreckt und werden im Wechsel auf und ab bewegt. Auch die Füße sollten während des Schwimmens unter Wasser bleiben.

Einzige Voraussetzung: Keine Hemmungen, den Kopf unter Wasser zu halten. Der Kopf sollte so weit untergetaucht werden, dass die Stirn die Wasseroberfläche erreicht. Gerade am Anfang kann es sein, dass ihr beim Atmen aus dem Rhythmus kommt. Die Regel: Atmet unter Wasser aus, dann habt ihr beim Auftauchen genug Zeit um Luft zu holen. Wenn sich der Kopf beim Einatmen zur Seite bewegt, achtet darauf, dass der Rumpf nicht rotiert.

Gut für die Wirbelsäule

Tipps für Rückenschwimmer

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Achtung, Achtung: Rückenschwimmer unterwegs! Das ist auch tatsächlich das einzige Manko am Rückenschwimmen. Man kann die anderen Schwimmer nicht sehen und ihnen entsprechend nicht ausweichen. Wenn das Wasser nicht überfüllt ist, ist Rückenschwimmen die beste Schwimmtechnik für die Wirbelsäule. Um einen geringen Wasserwiderstand zu haben, solltet ihr die Hüfte nach oben bringen, so dass euer Körper in der Waagrechten ist. Die Arme schwingen versetzt: Sobald der gestreckte Arm hinter dem Kopf eintaucht, taucht der andere neben der Hüfte auf. Kurze, schnelle Beinschläge sorgen für die Geschwindigkeit.

Schwimmen auf offenem Wasser

Das solltet ihr beachten

Da das Schwimmen im Meer oder im See gefährlicher ist wie im Pool, solltet ihr ein paar Techniken beherzigen. Die Orientierung auf offenem Wasser ist deutlich schwerer – auch die Entfernungen lassen sich schwer einschätzen. Achtet darauf, eher parallel zum Strand zu schwimmen, statt sich weit davon zu entfernen. So könnt ihr schnell zurück, wenn euch die Puste ausgeht.

Bei Wellengang solltet ihr möglichst parallel zu den Wellen schwimmen und mit der Laufrichtung ausatmen. Wichtig: Bei Strömungen solltet ihr unbedingt vermeiden, dagegen anzuschwimmen – auch, wenn ihr ein Stück aufs Meer gezogen werdet. Bewahrt Ruhe und schwimmt quer zur Strömungsrichtung wieder aus dem Strudel heraus. Sonst verbraucht ihr sehr schnell eure Kraftreserven.