Die Bedeutung des Säure-Basen-Haushalts

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Säure-Basen-Haushalt, pH-Wert, Puffersysteme – Begriffe, die im Zusammenhang mit einer Übersäuerung sehr oft vorkommen. Doch wer sich nicht selbst ein kleines Experten-Wissen im Bereich Chemie aneignet, stößt schnell an seine Grenzen: Was passiert bei einer Übersäuerung? Wie kann ich diese erkennen? Welche Bedeutung hat dabei der pH-Wert? Auch das Internet mit seiner Fülle an Informationen und Ratgeberseiten stiftet oft mehr Verwirrung als Klarheit. Wir wollen heute versuchen, das „Säure-Basen-Prinzip“ mal einfach zu erklären – mal sehen, ob es uns gelingt 😉

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Welche Bedeutung hat das Säure-Basen-Gleichgewicht?

Im menschlichen Organismus laufen verschiedene chemische Prozesse ab, die für den Stoffwechsel und den Ablauf aller lebensnotwendigen Körpervorgänge verantwortlich sind. Damit alles reibungslos funktioniert, muss der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein. In den Körperflüssigkeiten und im Inneren der Körperzellen muss also ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen bestehen. Weil dieses Gleichgewicht für den Körper so wichtig ist, gibt es mehrere Regulationsmöglichkeiten, um den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Dafür sorgen Puffersysteme im Blut und im Gewebe, aber auch die Lunge beim Ein- und Ausatmen sowie die Nieren und die Haut bei der Ausscheidung.

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Was bedeutet der pH-Wert?

Der pH-Wert ist ein Indikator, ob der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist: Wir brauchen einen pH-Wert von etwa 7,4. Eine starke Veränderung dieses Wertes schränken unsere Körperfunktionen ein. Darum muss unser Körper den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten.

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Wie interpretiere ich den pH-Wert richtig?

Der pH-Wert wird durch das Verhältnis von Säuren und Basen in einer Lösung beeinflusst. Zur Berechnung des pH-Werts wird die Wasserstoffionenkonzentration (H+-Konzentration) in der Flüssigkeit bestimmt. Wichtig zu merken: Säuren geben in Lösungen H+-Ionen ab, Basen geben OH−-Ionen ab. Ein pH-Wert von 7 beschreibt neutrale Flüssigkeiten – Säuren (H+-Ionen) und Basen (OH—Ionen) liegen dann im Gleichgewicht. Wasser gilt mit einem pH-Wert von 7 als neutral. Ist der Wert kleiner als 7, handelt es sich um eine saure Lösung, ist er höher als 7, um eine basische Lösung. Mit einem pH-Wert von 7,4 benötigt unser Körper also ein neutral-basisches Milieu.

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Wie kann es zu einer Übersäuerung kommen?

Viele Säuren werden über die Nahrung aufgenommen: Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Süßigkeiten zählen zu den säurebildenden Lebensmitteln. Säuren entstehen zudem durch Stoffwechselvorgänge in unserem Körper oder eine ungesunde Lebensweise – mit viel Nikotin, Kaffee und wenig Bewegung. Doch auch übermäßiger Sport, eine Ernährungsumstellung oder ein stressiger Alltag können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht werfen. Die Ursachen für eine Übersäuerung können also sehr vielschichtig sein.

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Welche Bedeutung haben Puffersysteme?

Bei erhöhter Säurebelastung kompensiert der Körper die Säuren über verschiedene Puffersysteme im Blut und Gewebe, die den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Auch Organe wie Lunge, Niere, Leber oder Haut helfen bei der Ausscheidung von überschüssiger Säure. Wird die Belastung zu hoch, mobilisiert der Körper zur Neutralisierung Mineralstoffe aus den Muskeln, der Knochensubstanz oder den Haarwurzeln. Um langfristige Folgen wie Muskelschmerzen, Veränderung des Bindegewebes oder Gelenkschmerzen auszuschließen, braucht der Körper einen zusätzlichen Mineralstofflieferanten. Die tri.balance® Basenprodukte liefern dem Körper genau die Mineralstoffe, die er für die Säure-Basen-Balance braucht.