5 skurrile Fakten über Avocados

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Avocados – lange als Kalorienbomben beleidigt – zählen heute zu den Superfoods. Die Avocado ist eine Frucht, gehört zur Familie der Beeren und stammt ursprünglich aus Mexiko. In den kleinen cremigen Früchten stecken viele ungesättigte Fettsäuren und weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Avocados wirken basisch und tragen so zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt bei. Wir haben fünf kuriose Fakten über die „Alligatorbirne“ – die Südfrucht erinnert an den Kopf eines Reptils – für euch gesammelt:

Fakt 1

Krokodilsbirne, Butterfrucht oder gute Birne

Avocados sind auch als „Krokodilsbirnen“, „Butterfrüchte“ oder „gute Birnen“ bekannt. Der Name „Avocado“ kam auf Umwegen zustande. Die ursprüngliche Bezeichnung der Azteken (ahuacatl) bedeutete tatsächlich Hoden – vermutlich, weil sie in paariger Ausführung wachsen. Dieser aztekische Name für Avocado ähnelte dem altspanischen Wort für Anwalt (avocado „Advokat“, heute: abogado) – und so wurden die Früchte von den spanischen Eroberern dann auch genannt. Im 20. Jahrhundert wurde der Name ins Deutsche übernommen.

Fakt 2

Die Avocado ist 65 Millionen Jahre alt

Unglaublich: Avocados gibt es tatsächlich schon seit über 65 Millionen Jahren. Schon die tierischen Bewohner der Erdneuzeit genossen die cremig-buttrige Frucht. Große Tiere wie Mammuts sollen die Avocado als Ganzes verschlungen haben. Durch die anschließende Ausscheidung des Kerns wurde die Frucht über weite Distanzen verbreitet. Die ursprüngliche Frucht hatte einen sehr viel größeren Kern und weniger Fruchtfleisch.

Fakt 3

Wo sich die Nährstoffe verstecken

Die meisten Nährstoffe der Avocado stecken im dunkelgrünen Fruchtfleisch, nahe der Schale. Die Konzentration an Antioxidantien ist dort am höchsten. Deshalb solltet ihr die Avocado immer gut auskratzen. Die Früchte enthalten kaum Fruchtsäure oder Zucker, dafür aber eine Vielzahl an Vitaminen wie Vitamin A, B, C, E und K und Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Zink.

Fakt 4

Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren

Die ungesättigten Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren der Avocado schützen vor Herzerkrankungen, kurbeln die Fettverbrennung an und wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Avocados können daher eins zu eins als Ersatz für ungesunde Fette verwendet werden, zum Beispiel beim Backen oder in cremigen Soßen. Tauscht ihr zwei Teelöffel Butter durch zwei Teelöffel Avocado-Fruchtfleisch aus, könnt ihr 150 Kalorien sparen – und gewinnt bis zu 20 verschiedene Vitamine und Mineralstoffe für euren Säure-Basen-Haushalt dazu.

Fakt 5

Aminosäuren-Power

Avocados sorgen für gesunde Haut und Haare, ein intaktes Nerven- und Herz-Kreislaufsystem, sind wichtig für die Zellfunktionen und schützen das Immunsystem. Avocados enthalten 18 verschiedene Aminosäuren: Sie schützen vor Hautunreinheiten, stimulieren die Kollagenbildungen und sind wichtig für den Zellaufbau und das Wachstum der Muskulatur. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine intakte Darmfunktion und ein anhaltendes Sättigungsgefühl.